Nur nichts Neues

Plan für die Sanierung der Funkengasse

 

Zwar werden die beiden Gassen als verkehrsberuhigte Zonen ausgewiesen, in denen alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt sind und die Fahrzeuge nur Schrittgeschwindigkeit fahren dürfen. Es bleibt aber bei der Aufteilung der Verkehrsfläche in zwei gepflasterte Gehbereiche ohne Bordsteine und einen Fahrstreifen für die Autos dazwischen. Es ist unschwer zu prognostizieren, was passieren wird: Die Autofahrenden werden diesen Raum für sich beanspruchen. Wie man heute in der Mühlwehrstraße beobachten kann, die ebenfalls als verkehrsberuhigte Zone ausgewiesen ist, wird sich ein Großteil der Kraftfahrer nicht an die Höchstgeschwindigkeit von 7 km/h halten. Und der Fußverkehr wird den Fahrstreifen meiden, weil er zu Recht befürchtet, von den Autos gefährdet zu werden.

 

Plan für die Sanierung der Ochsengasse

 

Um diese ungute Entwicklung zu verhindern haben wir Grüne beantragt, die Aufteilung der Verkehrsfläche in Fahrstreifen und Gehbereiche aufzugeben und stattdessen eine durchgehende, gleichmäßig asphaltierte Mischfläche mit einer Entwässerungsrinne in der Mitte zu schaffen. Damit wäre für alle Verkehrsteilnehmer erkennbar gewesen, dass sie gleichberechtigt sind. Am Beginn der Ochsengasse zwischen dem Hans-Heinrich-Ehrler-Platz und dem Durchbruch zur Mühlwehrstraße ist dies heute schon so. Dieses fortschrittliche Konzept hätte man in der Ochsengasse nur konsequent weiterführen müssen. In der Gemeinderatssitzung vom 21. April 2015 stimmten 12 Gemeinderäte für diesen Änderungsantrag und 18 dagegen. Beschlossen wurde danach die autoorientierte Planung von Herrn Fernkorn.

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