Kunstrasenplätze haben sich als enorme Quelle von Mikroplastik erwiesen. Nach Berechnungen des Fraunhofer-Instituts ist es die fünft wichtigste, weit vor den Kosmetika oder der Kunstfaserkleidung. Mikroplastik ist biologisch kaum abbaubar, gelangt in die Flüsse und Meere und kommt über die Nahrungskette wieder zum Menschen zurück. In der Sitzung vom 26. September 2019 beschlossen dennoch alle Stadträte, außer uns Grünen, in Bad Mergentheim einen Kunstrasen zu verlegen.

MdL Hermino Katzenstein hat gute Nachrichten für die Duale Hochschule Bad Mergentheim. In einem persönlichen Gespräch hat ihm Wissenschaftsministerin Theresia Bauer versichert, dass der Standort Bad Mergentheim besonders schutzwürdig ist und erhalten werden soll.

Die DHBW in Heilbronn will dieselben Studiengänge anbieten wie Mosbach und Bad Mergentheim. Das könnte die Standorte Mosbach und Bad Mergentheim gefährden. Der Kreisvorstand der Grünen sagt deshalb nein zu den Überlegungen im Stuttgarter Wissenschaftsministerium, das Konkurrenzverbot zwischen den Dualen Hochschulen Heilbronn und Mosbach mit seiner Außenstelle in Bad Mergentheim aufzuheben.

Hubert Schmieg (3. von links)

Grünen-Stadtrat Hubert Schmieg war als einziger Stadtrat Teil einer dreiköpfigen Mergentheimer Delegation, die einer Einladung der südfranzösischen Partnerstadt Digne-les-Bains zur dortigen Lavendelmesse gefolgt war.

Minister Untersteller überreicht Plakette

Baden-Württembergs grüner Umweltminister Franz Untersteller besuchte im Rahmen seiner Sommertour das Naturwärmekraftwerk des Stadtwerks Tauberfranken in Bad Mergentheim. Geschäftsführer Paul Gehrig erhielt von ihm für diese zukunftsweisende Investition eine besondere Auszeichnung.

Der Wunsch der Bevölkerung nach mehr Klimaschutz ist am Bad Mergentheimer Gemeinderat spurlos vorüber gegangen. Seine Politik, den Bau von Windkraftanlagen zu verhindern oder zumindest so stark als möglich zu erschweren, setzte er auch in seiner Sitzung vom 25. Juli unbeirrt fort.